Der Raufomat Solar - unser Bestseller!

Mehr als 50 % unserer Kunden haben sich bisher für einen Raufomat Solar entschieden.

Sofern die "raufomatisierte" Holzraufe stabil genug ist, kann die komplette Raufe inklusive Solarmodul und Raufenrock auch einmal einige Meter versetzt werden, ohne irgendetwas abbauen zu müssen. Dies haben wir selbst mit einer unserer "raufomatisierten" Holzraufen gemacht. Regelmäßig ist ein solcher Umzug im Hinblick auf die Holzkonstruktion sicherlich nicht ratsam.

Einige unserer Kunden haben sogar mehrere Raufomat Solar oder auch unterschiedliche Raufomat-Modelle gleichzeitig im Einsatz und kaufen sich nach einiger Zeit noch Raufomaten dazu. Zu unserer eigenen Überraschung kommen die von uns angefertigten Raufomaten immer öfter auch in Pensionsställen zusammen mit großen zeitgesteuerten Fütterungsanlagen anderer, seit vielen Jahren bewährter, Hersteller zum Einsatz. Dies ist oft dann sinnvoll, wenn man in einem stromlosen Außenbereich der Anlage oder für eine Gruppe von Pferden mit besonderen Bedürfnissen eine automatisierte Heufütterung wünscht.

Unabhängig von unseren eigenen Produkten freut es uns von ganzem Herzen im Namen der Pferde, dass die automatisierte Heufütterung und damit eine gleichmäßig auf viele kleine Portionen Tag und Nacht verteilte Fütterung als wohl die beste und pferdegerechteste Art der Pferdefütterung (in Obhut des Menschen) immer mehr Verbreitung in den Offenställen findet und das Pferd im Bewusstsein vieler Menschen immer mehr wegkommt von dem Image als "Nutzvieh", welches in erster Linie Leistung erbringen muss, um leben zu dürfen, hin zum Freund und Partner, dem man zu einem glücklichen, langen und gesunden Leben verhelfen will.

Das, was wir unseren Pferden Gutes tun, geben sie uns freiwillig vielfach wieder zurück.

Auch die Tatsache, dass sich in unserem Kundenkreis überdurchschnittlich viele Tierärzte und Tierkommunikatoren befinden, ist für uns ein Hinweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Großballenfütterung

Um lange schriftliche Abhandlungen zu vermeiden, hier ein kleines Filmchen, wie wir die Großballen in die "raufomatisierten" Raufen bekommen. Ohne Lader wird der Raufenrock am besten nach oben abgespannt und man behilft sich mit einer Rampe.

Kleine Anmerkung:

Die unglaubliche Staubentwicklung zeigt schon, dass beide Heuballen qualitativ nicht zur Fütterung geeignet waren. Wir mussten also beide Heuballen noch vor Ende der Filmaufzeichnung sofort entsorgen, waren aber natürlich schon ein bisschen frustriert, dass wir ausgerechnet am "Filmtag" die schlechtesten Ballen überhaupt erwischt hatten.

In der Endeinstellung sieht man dann schon einen der ausgewechselten Ballen. Leider kam das ganze Schimmelausmaß erst so richtig zum Vorschein, nachdem wir die Umwicklung aufgeschnitten hatten. Typisch Vorführeffekt eben ... 😉

 

Die beiden hier gezeigten Raufen sind schon einige Jahre alt. Eine davon wurde selber sehr laienhaft "zusammengeschustert" und die andere von einem Schreiner angefertigt. Beide Raufen entsprechen NICHT der von uns zwischenzeitlich entwickelten Raufomat-Holzraufe, für welche wir unseren Kunden NACH verbindlicher Beauftragung eines Raufomaten gerne eine kostenlose Bauanleitung inklusive Materiallisten zur Verfügung stellen.

Großballen-Heunetz mit Abspann-Set nach oben abspannen

Wir haben verschiedene Abspannvarianten durchgetestet, kommen aber mit der hier gezeigten Gummi-Abspannlösung nach oben am besten zurecht.

Durch den Einsatz dieser Gummi-Abspannung bleibt das Heunetz elastisch genug für die Pferde, um mit den Lippen ans Heu zu kommen, ist aber stramm genug, damit sie nicht das halbe Netz aus der Raufe ziehen, was beim Schließen der Raufe den Raufenrock behindern würde.

Ursprünglich hatten wir ein quadratisches Netz von oben nach unten abgespannt. Unsere gewitzten Ponys haben aber immer eine Möglichkeit gefunden, dann doch noch irgendwo eine Lücke zu finden. Deshalb haben wir für uns selbst und auch für unsere Kunden dieses Abspann-Set entwickelt.

Nach UNTEN abgespannte Heunetze bei automatischer Heufütterung

Einer unserer Kunden hat uns von folgendem "Beinahe-Unglück" erzählt: Eines seiner Ponys war bei einem nach unten abgespannten Heunetz mit dem Kopf unter das Heunetz geraten, weil es zwischen der Abspannung und der Raufenbrüstung eine Lücke gefunden hatte, um genüsslich Heu unterhalb des Heunetzes zu fressen.

Beim plötzlich automatisch einsetzenden Schließvorgang der "raufomatisierten" Raufe hat sich das Pony dann so erschreckt, dass es seinen panisch nach oben gerissenen Kopf nicht mehr unter dem Heunetz herausbekam.

Um solche vermeidbaren Gefahren auszuschließen, empfehlen wir, Großballenheunetze zu verwenden und diese mit einem Strick oben fest zusammenzuziehen und sehr stramm nach oben abzuspannen. So gibt es keine Lücken, und das Heunetz bleibt stramm genug, damit es weder aus der Raufe gezogen werden, noch ein Pferdekopf sich darunter verfangen kann.

Durch einen glücklichen Zufall stand in diesem Fall jemand direkt neben der Raufe, der die Automatik sofort ausgeschaltet hat bzw. den Raufenrock wieder nach unten gefahren hat. Dadurch ist nichts Schlimmeres passiert.

Sowohl das Pony als auch der Raufomat haben diesen Zwischenfall gut überstanden.

Aufgehalfterte Pferde leben gefährlicher!

Auch wenn dieser Hinweis überflüssig sein sollte, weil es bei Pfedehaltern eigentlich seit vielen Jahren bekannt ist, wie unfallträchtig Halfter am Pferdekopf sein können, wiederholen wir uns an dieser Stelle lieber noch einmal.

Leider kann niemals ganz ausgeschlossen werden, dass ein aufgehalftertes Pferd durch das Halfter irgendwo hängenbleibt oder sich selbst "verhängt" beim Kratzen hinter dem Ohr - egal, ob auf der Weide, auf der Koppel oder in der Box. Die daraus resultierenden Panikreaktionen beim Pferd können zu schwersten Verletzungen bis hin zum qualvollen Tod des Pferdes führen, wenn nicht gerade zufällig in dem Moment jemand danebensteht und eingreifen kann.

Deshalb bitten wir Sie zum Wohl Ihrer Pferde - trotz der am Raufomaten eingebauten 4 Sollbruchstellen - niemals ein Pferd mit Halfter an einer "raufomatisierten" Raufe oder an einem sonstigen automatischen Fütterungssystem fressen zu lassen!

Keine Raufomatisierung von Fressgitter-Metallraufen!

Jeder kennt diese sehr platzsparenden, vierseitigen Heuraufen mit 12 vergitterten Fressplätzen. Wir haben mittlerweile unzählige Anfragen bekommen, solche Raufen doch unbedingt zu "raufomatisieren".

Hier die Gründe, warum diese Raufen nicht zu Raufomat passen:

  • Gefahrenpotzenzial durch Fressgitter:

Es kann zu Unfällen kommen, weil ein Pferd entweder mit dem Huf oder dem Kopf einfädelt.

Auch wenn der eine oder andere jetzt behauptet, so etwas in 20 Jahren Pferdehaltung noch nie erlebt zu haben und dies alles Unsinn sei, müssen wir dagegenhalten, dass uns persönlich aus unserem direkten Bekanntenkreis bereits zwei Fälle bekannt sind.

Im einen Fall konnte der Wallach nach langen, kostspieligen Klinikaufenthalten und sehr viel liebevoller Zuwendung und Geduld durch die Pferdehalterin wieder als Reitpferd für die Freizeit eingesetzt werden. Im anderen Fall hatte die Stute nach langem Krankenstand das Glück, als behindertes Beistellpferd bei einer Pferdeliebhaberin unterzukommen.

  • Fehlende Raufenbrüstung:

Der Raufenrock wäre in offenem, gefaltetem Zustand zu weit unten und die Gefahr, dass ein Huf sich irgendwo verklemmt, kann nicht ganz ausgeschlossen werden. Dies in Kombination mit einer einsetzenden Automatik wäre fatal.

  • Fehlender Individualabstand:

Wenn eine solche Raufe voll besetzt ist, müssen die Pferde zwangsläufig Kopf an Kopf sehr eng nebeneinanderstehen, wenn sie nicht hungrig bleiben wollen. Diese Enge lässt sich nicht mit der Raufomat-Philosophie vereinbaren.

Wer sich ab und zu die Mühe macht, Pferde in ihrer Freizeit zu beobachten, wird bemerken, dass sie zwar manchmal freiwillig sehr eng mit ihren Freunden zusammenstehen - aber eben nicht immer. Besonders während der Mahlzeiten kann man beobachten, dass oft sehr penibel auf einen gewissen Höflichkeitsabstand geachtet wird, ohne, dass es deshalb zu wilden Keilereien oder Beißereien kommt.

Es lohnt sich, hier das eigene Auge zu schulen und auf die sehr feinen, subtilen Zeichen der Pferde zu achten. Ein Blick in das Gesicht eines Pferdes zeigt uns, ob es ihm gut geht oder nicht.

Unabhängig von der Raufe oder der Art der Fütterung empfehlen wir, immer mehr Fressplätze anzubieten, als Pferde vorhanden sind.

  • Aus Metall:

Aufgrund des eingesetzten Weidestroms müsste eine solche Metallraufe mit erheblichem handwerklichen Geschick verändert werden, damit in geschlossenem Zustand nicht die komplette Raufe unter Weidestrom gesetzt wird.

Zusammenfassend muss man fairerweise sagen, dass diese Raufen niemals dafür konstruiert wurden, um später eine zeitgesteuerte Fütterungsanlage daraus zu machen, sondern ihre Stärke darin liegt, dass sie unverwüstlich sind und mit kleinstmöglichem Platzaufwand einer größtmöglichen Anzahl von Pferden einen Fressplatz bieten.

Wer eine solche Metallraufe im Do-It-Yourself-Verfahren automatisieren möchte, kann dies auf eigenes Risiko umsetzen.

Wir von Raufomat wollen unter allen Umständen vermeiden, dass irgendwann ein Pferd an einer "raufomatisierten" Heuraufe Schaden nimmt. Deshalb fertigen wir grundsätzlich keine Raufomaten für solche handelsüblichen Metallraufen an.

Die Sicherheit und das Wohlbefinden der Pferde hat bei uns oberste Priorität!

Wir bekommen immer wieder Anfragen ...

... nach einem Raufomaten, welcher von oben nach unten schließt.

Wir haben uns ganz bewusst GEGEN den Schließvorgang von oben nach unten entschieden, um wirklich jedes Risiko, dass ein Pferdkopf beim Schließvorgang eingeklemmt wird, ausschließen zu können.

Manchmal reicht schon geringster Druck von oben auf den Kopf- oder Halsbereich, um in Sekundenschnelle eine extreme Panik beim Pferd auszulösen! Weil wir immer wieder Anfragen dazu haben, hier ein persönliches Erlebnis, weswegen wir NIEMALS einen Schließvorgang von oben nach unten empfehlen oder gar selber verkaufen würden, obwohl es technisch keine Herausforderung wäre:

Bei meiner ansonsten recht unempfindlichen Stute "Lille" musste ich leider vor ca. 10 Jahren eine solche sehr unangenehme Erfahrung machen. Wie viele andere Stallgenossen hatte ich meine Lille mittels Führstrick und Panikhaken in der Stallgasse an eines der Fressgitter angebunden, um sie zu putzen und zu satteln. Lille fand am Boden noch ein paar Heuhalme, während ich 2 m weiter den Sattel aus der Sattelkammer holte. Beim Heben ihres Kopfes wurde ihr Hals aber unglücklicherweise vom Führstrick blockiert.

Ich bekomme immer noch Herzklopfen, wenn ich an mein urplötzlich auf dem Rücken liegendes, mit weit aufgerissenen Augen völlig unkontrolliert und panisch zappelndes Pony denke. Der Schreck, dass sie ihren Kopf nicht mehr normal heben konnte, hat bei ihr - obwohl faktisch keinerlei Gefahr bestand - so eine starke Panikreaktion ausgelöst, dass es ihr regelrecht den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Zum Glück war ich in Sekundenschnelle bei ihr und konnte unter Herzklopfen bis zum Hals und mit beruhigenden Worten den Panikhaken lösen.

Aber das Ganze hätte auch viel schlimmer ausgehen können. So ein Vorfall in Verbindung mit zeitgesteuerter Fütterung - vielleicht sogar in der Nacht oder wenn niemand in der Nähe ist - mag ich mir nicht vorstellen.

Auch wenn es sich hierbei nur um einen Einzelfall handelt und so nicht zwingend vorkommen muss - die Sicherheit und Gesundheit der Pferde hat bei uns oberste Priorität.

Enorme Zeiteinsparung

Bei drei - vier Kleinpferden pro Raufe reicht eine Fütterung für ca. 10 Tage

Die Geburtsstätte des Raufomaten