Anforderungen für die Raufomatisierung von Holzraufen bis max. 220 x 220 cm Außenabmessung, max. 4 Pferde:

  • Holzraufe max. 220 x 220 cm Außenabmessung
  • Es muss sich um eine quadratische oder rechteckige (Rechteck-Aufpreis!) Holzraufe handeln (Toleranzen nicht größer als max. 5 mm).
  • Die vier Eckpfosten müssen im Lot zueinanderstehen und bis zum Boden reichen (nicht schräg/schief oder krumm).
  • Stärke der Eckpfosten 12 x 12 cm oder mindestens 10 x 10 cm.
    Bei ungleichen bzw. rechteckigen Pfosten entsteht ein kostenpflichtiger Mehraufwand.
  • Die Eckpfosten sind immer die absolut äußerste seitliche Begrenzung.
  • Die Seitenwände der Raufenbrüstung befinden sich mindestens 1 bis 2 cm oder mehr innerhalb der Eckpfosten-Außenkanten, damit der Raufenrock nicht behindert wird.
  • Die Seitenwände müssen so gestaltet sein, dass ein “Einfädeln” von Pferdehufen nicht möglich ist.
  • Kein Teil (keine Schraube, kein Nagel etc.) darf seitlich auch nur 1 Millimeter über die vier Eckpfosten hinausragen.
  • Zwischen zwei Balken unter dem Dach muss die Motoreinheit befestigt werden können.
  • Die Raufenöffnung muss herausnehmbar sein – keine Tür oder Klappe wegen störender Beschläge.
  • Kopfbänder an den Eckpfosten sind notwendig für die Stabilität und sollten innen angebracht werden, damit der Raufenrock weit genug nach oben fahren kann.
  • KEIN Verbissschutz! Er stört den Raufenrock und ist überflüssig. Die Pferde konzentrieren sich bei geöffneter Raufe erfahrungsgemäß nur auf das Heu und nicht auf das Holz. 😉
  • Das Anstreichen der Raufe ist nicht notwendig – siehe hierzu Haltbarkeit von Holzraufen.
  • Alle vier Raufenseiten müssen komplett offen sein.
  • KEINE Fressgitter, kein Durchschlupf oder andere Begrenzungen – weder aus Metall, Holz, noch sonstigen Materialien (Verletzungsgefahr für Pferde)!
  • Die Brüstungshöhe muss hoch genug sein, damit kein Pferd in die Raufe steigen kann.
  • Für maximal 4 Pferde pro Raufe für einen stressfreien “Wohlfühl”-Abstand.

Die Größe und Form des Raufendachs hat keinen Einfluss auf die Raufomat-Fütterung und kann frei gestaltet werden.

Metalldach: Holzraufen mit Blechdächern sind möglich, aber durch das Kondenswasser wird das Heu und die Raufe feucht, mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen.

Sofern eine bereits vorhandene Raufe “raufomatisiert” werden soll, brauchen wir im Vorfeld unbedingt aussagekräftige Bilder von jeder Raufenseite. Erst wenn wir sicher sind, dass Ihre Raufe “raufomatentauglich” ist oder gemacht werden kann, kann ein Auftrag zustande kommen.

Falls eine Heuraufe neu gebaut werden soll, senden wir Ihnen NACH verbindlicher Beauftragung eines Raufomaten unsere kostenlose Raufen-Bauanleitung mit Skizzen, Bildern und Materiallisten zu – siehe hier.

Das Betreiben eines Raufomaten an einer ungeeigneten Raufe, welche nicht den oben aufgeführten Anforderungen entspricht, birgt unkalkulierbare Risiken für Mensch, Tier und Technik und führt zum sofortigen Verlust jeglicher Gewährleistungsansprüche.

Reklamationen und technische Problemstellungen können wir nur unter Vorlage von aussagekräftigen Bildern und einer genauen, wahrheitsgetreuen Fehlerbeschreibung bearbeiten.