KEIN Raufomat an einer Metallraufe!

Marktübliche Metallraufen mit Fressgittern, Sicherheitsfressgittern oder Palisadengittern wurden weder für eine zeitgesteuerte Pferdefütterung konstruiert, noch sind sie wegen des Gefahrenpotenzials dafür geeignet.

Beim Raufomat-Fütterungssystem möchten wir NICHT um jeden Preis möglichst viele Raufomaten verkaufen, sondern Pferden zu einer gesunden UND sicheren Fütterung verhelfen.

Raufomaten fertigen wir nur für Holzraufen an!

Falls Sie noch keine geeignete Holzraufe haben, senden wir Ihnen als kostenlose Serviceleistung NACH verbindlicher Bestellung eines Raufomaten gerne eine bebilderte Bauanleitung für eine Holzraufe inklusive Materiallisten und Skizzen zu.

Warum Metallraufen nicht zu Raufomat passen:

Jeder kennt diese sehr platzsparenden, vierseitigen Heuraufen mit 12 vergitterten Fressplätzen. Wir haben mittlerweile unzählige Anfragen bekommen, solche Raufen doch unbedingt zu “raufomatisieren”.

Gefahrenpotenzial durch Fressgitter und Palisaden:

Das generelle Verletzungsrisiko ist bei marktüblichen Metallraufen bauartbedingt. Es hat sich bei diesen in der Vergangenheit leider gezeigt, dass es nicht ganz ausgeschlossen werden kann, dass ein Pferd mit den Hufen, Beinen, Kopf, Hals irgendwo „einfädelt“.

In Verbindung mit einer Automatisierung wäre dies eine absolute Katastrophe für das Tier. Für den Fall des Einfädelns wäre es dem Pferd im schlimmsten Fall über Stunden nicht möglich, sich zu befreien, was im Zusammenhang mit einer unter Strom sich schließenden Raufe ein völlig inakzeptables Risiko wäre.

Auch wenn der eine oder andere jetzt behauptet, so etwas in 20 Jahren Pferdehaltung noch nie erlebt zu haben und dies alles Unsinn sei, müssen wir dagegenhalten, dass uns persönlich aus unserem direkten Bekanntenkreis bereits zwei Fälle bekannt sind.

  • Im einen Fall konnte der Wallach nach langen, kostspieligen Klinikaufenthalten und sehr viel liebevoller Zuwendung und Geduld durch die Pferdehalterin wieder als Reitpferd für die Freizeit eingesetzt werden.
  • Im anderen Fall hatte die Stute nach langem Krankenstand das Glück, als behindertes Beistellpferd bei einer Pferdeliebhaberin unterzukommen.

Fehlende Raufenbrüstung:

Der obere Rahmen des Raufenrocks wäre bei geöffneter Raufe – also in gefaltetem Zustand – zu weit unten. Die Gefahr, dass ein Pferd in die Raufe steigt oder sonst ein Bein eingeklemmt wird, kann nicht ganz ausgeschlossen werden.

Ein solches Szenario in Kombination mit einer plötzlich einsetzenden Automatik wäre fatal.

Anhängerkupplung:

Diese müsste IMMER entfernt werden, weil sonst der Raufenrock nicht ungehindert nach oben und unten fahren kann. Außerdem sind alle hervorstehenden Teile nicht nur ein Hindernis für den Raufenrock, sondern eine Gefahrenquelle für die Pferde.

Fehlender Individualabstand:

Wenn eine solche Raufe 2 x 2 m-Raufe mit 12 Fressplätzen voll besetzt ist, müssen die Pferde zwangsläufig Kopf an Kopf sehr eng nebeneinanderstehen, wenn sie nicht hungrig bleiben wollen.

Diese Enge lässt sich nicht mit der Raufomat-Philosophie vereinbaren.

Wer sich ab und zu die Mühe macht, Pferde in ihrer Freizeit zu beobachten, wird bemerken, dass sie zwar manchmal freiwillig sehr eng mit ihren Freunden zusammenstehen – aber eben nicht immer. Besonders während der Mahlzeiten kann man beobachten, dass oft sehr penibel auf einen gewissen Höflichkeitsabstand geachtet wird, ohne, dass es deshalb zu wilden Keilereien oder Beißereien kommt.

Es lohnt sich, hier das eigene Auge zu schulen und auf die sehr feinen, subtilen Zeichen der Pferde zu achten. Ein Blick in das Gesicht eines Pferdes zeigt uns, ob es ihm gut geht oder nicht.

Unabhängig von der Raufe oder der Art der Fütterung empfehlen wir, immer mehr Fressplätze anzubieten, als Pferde vorhanden sind.

Was generell gegen alle Arten von Metallraufen spricht – selbst wenn sie von einem Metallfachmann speziell für die Anbringung eines Raufomaten angefertigt werden:

Bei einer Metallraufe müssten mit erheblichem Zeitaufwand und handwerklichem Geschick die Außenpfosten und Seitenwände mit nicht stromleitenden Materialien so verkleidet werden, dass in geschlossenem Zustand nicht die komplette Raufe unter Weidestrom (vom Weidestrompaket) gesetzt werden kann.
Das Betreiben eines Raufomaten bei einer Gruppe von gesunden Pferden „im besten Alter“ OHNE Weidestrompaket wird keinesfalls empfohlen – siehe hier: https://www.raufomat.de/produkt/raufomat-weidestrompaket/.

Unabhängig vom Weidestrompaket mit ungefährlichem Weidestrom befindet sich an zeitgesteuerten Heuraufen IMMER Strom (12V beim Raufomat Solar und 220V beim Raufomat Smart oder Raufomat Basis). Metall leitet Strom! Holz nicht. Deshalb besteht erheblich weniger Gefahr für Tiere und Menschen bei Holzraufen.

Fazit:
Metallraufen haben unserer Einschätzung nach in Verbindung mit einer Raufomat-Fütterung nur Nachteile gegenüber Holzraufen.

Die Sicherheit und das Wohlbefinden Ihrer Pferde hat bei uns oberste Priorität!